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The Prodigy

Was nach der Veröffentlichung der Debütsingle "What Evil Lurks" im Februar 1991 noch lange nicht abzusehen ist, kommt plötzlich schneller als erwartet: Die Band um Mastermind Liam Howlett wird dank "Charly", der zweiten Single, urplötzlich zum Hitparadenstürmer. Eingängige Melodien kombiniert mit hoch gepitchten Hip Hop-Beats - so einfach ist das Soundrezept von The Prodigy.

Der Prodigy-Höhenflug hat einen konkreten Namen: "Out Of Space". Mit diesem Song, dessen Refrain der alten Lee Scratch Perry/Max Romeo-Nummer "Chase The Devil" entliehen ist, bricht die Prodigy-Welle 1992 endgültig los. Auf dem dazugehörigen Album "The Prodigy Experience" nimmt die Band vorweg, was später unter dem Namen Big Beat Furore machen sollte.

Prodigys fette Breakbeats und wirre Gitarrenriffs werten seit 1997 jedes Giganto-Open-Air-Line Up auf. Nicht ohne Grund, finden sich doch auf "The Fat Of The Land" mit "Breathe" und "Firestarter" zwei weltweite Chartsstürmer ein. "The Fat Of The Land" wird in Großbritannien die meistverkaufte Platte überhaupt und steht in 22 Ländern auf Platz Eins der Charts.

Musikalisch gesehen besteht die Band eigentlich nur aus Liam Howlett - die restlichen Mitglieder kümmern sich in erster Linie um die Tanz- und Gesangseinlagen. Und doch sind Keeti Palmer aka Maxim Reality, Leeroy Thornhill und besonders der gepiercte und stets bunt frisierte Keith 'Firestarter' Flint untrennbar mit dem Gesamtphänomen Prodigy verbunden - beruht ein Großteil des Erfolgs doch auf den energiegeladenen Live-Performances. Und auf eine ebensolche freuen wir uns wirklich sehr!

 

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